Markus Marterbauer — aufgewachsen in Laakirchen, Gymnasium in Gmunden — ist einer der renommiertesten Wirtschaftsforscher Österreichs. In seinem aktuellen Buch „Zahlen bitte. Die Kosten der Krise tragen wir alle“ setzt er sich fundiert mit Ursachen und Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise auseinander und räumt mit gängigen Klischees auf.
Auf Einladung der AK OÖ hält Markus Marterbauer am Donnerstag, dem 27. September um 19 Uhr im Papiermachermuseum in Steyrermühl einen Vortrag zu seinem Buch.
Vortrag und Diskussion mit Dr. Markus Marterbauer am 27. September um 19 Uhr in Steyrermühl
Die von Banken und globalisierten Finanzmärkten ausgelöste Wirtschaftskrise hat die EU seit 5 Jahren im Griff. Sie hat zu einer Staatsschuldenkrise und zu einem enormen Anstieg der Arbeitslosigkeit geführt. Der renommierte Wirtschaftsforscher Dr. Markus Marterbauer setzt sich in seinem aktuellen Buch grundlegend mit der Krise und ihren Folgen auseinander. Marterbauer belegt, wie wichtig die stabilisierende Rolle des Sozialstaates in der Krise war, und zeigt Wege auf, wie die Krise überwunden werden kann.
Die tiefere Ursache der Krise, so Marterbauerbauer, liege keineswegs in zu hohen Staatsausgaben, sondern in der zunehmen Ungleichverteilung von Vermögen und Einkommen. Dementsprechend sehen Marterbauers Lösungsvorschläge aus.
Stichworte sind:
- eine aktive Verteilungspolitik • die Verkleinerung des Banken- und Finanzsektors
- neue Formen innovativer Arbeitszeitpolitik
- das Bekenntnis zu einem starken Sozialstaat
- die Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Wohlstand
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Im Anschluss an den Vortrag und die Diskussion gibt es ein kleines Buffet. Die Arbeiterkammer ersucht um Anmeldung bis 24. September unter Tel.050/6906–4412 oder per E‑Mail an gmunden@akooe.at.