
Aller guten Dinge sind drei
Aller guten Dinge sind drei – das gilt beim ehemaligen Stadtamtsdirektor Franz Satzinger für die Doktortitel. Am 11. März fügte er dem Dr. iur. und dem Dr. phil. auch noch ein Doktorat in Theologie hinzu.
Von „Ruhestand“ konnte bei DDDr. Satzinger nach seinem Rückzug aus dem aktiven Berufsleben noch nie die Rede sein. Seinen zweiten Doktortitel erwarb der ehemalige Leiter des Vöcklabrucker Stadtamtes mit seinem Werk über die Historie seiner Heimatstadt.
Auf ganz ähnliches Terrain begab sich der rührige Historiker mit seiner dritten Dissertation – sie beschäftigte sich mit der Geschichte der Großpfarre Vöcklabruck-Schöndorf.
Da Satzingers Dissertation für das Doktorat der Philosophie im Jahr 2006 als Geschichte der Stadt Vöcklabruck mit großem Erfolg publiziert wurde, zeigt sich bereits beachtliches Interesse an der nunmehrigen Arbeit zur Pfarrgeschichte.
„Sie wäre“, so der nun dreifache Doktor, „eine wichtige Ergänzung und Fortsetzung zur Stadtgeschichte, weil die Pfarre Vöcklabruck eine der größten und reichsten Pfarrpfründe des Landes Oberösterreich im Mittelalter war, über deren Besetzung viele Prozesse geführt wurden, die bis Rom gingen.“
Besonders spannend liest sich der Ablauf von Reformation und Gegenreformation in Vöcklabruck, da hier Gegebenheiten vorlagen, die mit keiner anderen Pfarre im Land vergleichbar waren, hat Satzinger herausgefunden.