Im Rahmen einer festlichen Zertifikatsverleihung erhielt die Gemeinde Redlham am 26. November von Familienministerin Ines Stilling das staatliche Gütezeichen für ihr familienfreundliches Engagement.
„Es ist beeindruckend, wie vielfältig die Maßnahmen der österreichischen Gemeinden sind, die durch den Auditprozess familienfreundlichegemeinde umgesetzt werden. Die Verantwortlichen haben damit einen großartigen Beitrag geleistet, um auf ihre Gemeinde zugeschnittene Lösungen zu finden und damit die Lebensqualität und Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern“, so Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend Ines Stilling beim Festakt im Wiener Kursalon Hübner.
Familienfreundliche Maßnahmen, die in Redlham beschlossen wurden, sind etwa die Erhöhung der Verkehrssicherheit durch den Bau von Gehwegen und Querungshilfen und die Verlegung von Bushaltestellen. „Für diese Baumaßnahmen nehmen wir viel Geld in die Hand.“, erzählt Bürgermeister Hans Forstinger, der aber absolut überzeugt ist von der Sinnhaftigkeit der eingesetzten Mittel. Das sommerliche Generationenfest war ebenfalls eine Idee des Projektteams um Auditbeauftragten Bruno Samija. „Zur Zeit bemühen wir uns um eine Kooperation mit der HTL Vöcklabruck, um einen Offenen Bücherschrank beim Gemeindeamt zu verwirklichen.“, ist er voller Tatendrang. Die Spielplätze und das Naherholungsgebiet bei den Schotterteichen werden ebenfalls attraktiviert.
Familienfreundliches Österreich
Insgesamt sind bereits über 530 Gemeinden österreichweit offiziell familienfreundlich, das sind rund 29 Prozent. Somit profitieren bereits über 2,5 Millionen Bürger, also ein Drittel der Gesamtbevölkerung, von den familienfreundlichen Maßnahmen. Die 1700 Redlhamer gehören nun auch zu dieser Gruppe.
Foto: Harald Schlossko