Auf der A1 ist Donnerstagvormittag ein Auto binnen kürzester Zeit in Flammen aufgegangen und brannte völlig aus. Ein nachkommender PKW Lenker machte die Insassen auf starke Rauchentwicklung aufmerksam.
Der 63-jähriger Autofahrer war am 19. Mai 2022 gegen 9:40 Uhr mit seinem Pkw auf der Westautobahn Richtung Salzburg unterwegs. Im Gemeindegebiet von Sankt Georgen im Attergau signalisierte ihm der Lenker eines überholenden Fahrzeuges, dass bei seinem Pkw hinten weißer Rauch zu sehen sei.

Auto stand binnen Minuten in Vollbrand
Der 63-Jährige fuhr auf den Pannenstreifen und stellte sein Fahrzeug ab. Beim Aussteigen konnten seine Beifahrerin und er Flammen im unteren Bereich des rechten Motorraumes feststellen. Kurz nachdem sie noch persönliche Gegenstände gesichert hatten, stand das Auto in Vollbrand.
“Ausgelaufener Treibstoff hatte sich entzündet und drohte brennend in die Kanalisation zu laufen. Dies konnte aber von den Feuerwehrleuten verhindert werden. Durch die enorme Hitzeentwicklung wurden Teile einer angrenzenden Wiese ebenfalls entzündet. Mittels schwerem Atemschutz und zwei Strahlrohren konnte der Brand rasch gelöscht werden”, berichtet die Feuerwehr Sankt Georgen.

“Beim Aussteigen schlugen bereits Flammen aus dem Heck des Fahrzeuges”
Zur Brandursache konnte die Beifahrerin nur folgendes mitteilen: „Wir wurden durch einen nachkommenden PKW Lenker auf die starke Rauchentwicklung aufmerksam. Dann ging alles sehr schnell. Als wir am Pannenstreifen anhielten und ausstiegen, schlugen bereits Flammen aus dem Heck des Fahrzeuges.“
Nach den Löscharbeiten wurde das Abschleppunternehmen bei der Bergung des völlig ausgebrannten Fahrzeugs von der Feuerwehr unterstützt und die Fahrbahn gereinigt. Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz für die Kameraden der Feuerwehr beendet.

Die Feuerwehren Sankt Georgen im Attergau und Attersee mit insgesamt vier Fahrzeugen und 15 Mann konnten den Brand löschen, der Pkw brannte aber völlig aus. Zur Brandbekämpfung bzw. Bergung des Fahrzeuges wurde der rechte Fahrstreifen gesperrt, es kam jedoch zu keiner wesentlichen Verkehrsbehinderung, berichtet die Polizei. (Quelle: LPD OÖ / FF Sankt Georgen)
