Der gebürtige Ebenseer Herbert Wolf hat kurz vor Weihnachten die Tourismusschulen Bad Ischl besucht, um von seiner Leidenschaft, dem Höhenbergsteigen, zu erzählen.
Wolf hat schon mehrmals den Mount Everest bestiegen und ist ein begehrter Tourguide in hochalpines Gelände. Er organisiert Hochgebirgsexkursionen sowie Besteigungen von 8000er und ist auch für die Vorbereitung dieser Touren zuständig.
Die Schülerinnen und Schüler des Sportzweiges der Tourismusschulen lauschten mit Begeisterung seinem Vortrag, bei dem er auch Insider-Wissen zum Besten gab. So erfuhren die Jugendlichen, dass man bereits vor Beginn einer Tour in extreme Lagen ein „Höhentraining“ im Sauerstoffzelt absolvieren muss und dass die Vorbereitungen im Lager vor Ort sehr kräfteraubend sind, da man mehrmals den Weg zwischen dem Basislager und dem Lager 1 sowie den Weg zwischen Lager 1 und Lager 2 begehen muss, bevor man sich an den Aufstieg zum Gipfel wagen kann. Natürlich berichtet Wolf auch von der „Todeszone“ und welchen Gefahren man in dieser Höhenlage ausgesetzt ist.
Das Publikum folgte gespannt den Ausführungen des Bergsteigers und da dieser nicht nur Hochgebirgstouren führt, sondern auch ein erfahrener Schitouren- und Canyoning-Guide ist, gab es für die Jugendlichen viel zu fragen.

Foto:TS Bad Ischl Sabine Nöbauer
Besonders das Klettern und die damit verbundene Theorie, speziell auch das Höhentraining haben die Schüler*innen interessiert, denn diese Themen sind im Lehrplan fest verankert und daher auch Teil der Matura.