Eine 38-jährige Pflegerin verhinderte am 13. Dezember 2024 möglicherweise Schlimmeres: Nach einer angeblichen Morddrohung durch ihren Auftraggeber fanden Polizisten in seinem Haus ein umfangreiches Waffenlager.
Der 54-jährige Pflegebedürftige aus dem Bezirk Gmunden soll seine Pflegerin drei Tage zuvor mit dem Umbringen bedroht haben. Diese erstattete Anzeige bei der Polizeiinspektion Bad Goisern und gab an, dass der Mann ungesicherte Schusswaffen im Haus aufbewahre.
Umfangreiche Waffen und Sprengstoff sichergestellt
Eine freiwillige Durchsuchung bestätigte die Angaben: Die Beamten stellten 26 Langwaffen, ein Maschinengewehr, fünf antike Kurzwaffen und tausende Schuss Munition sicher. Darüber hinaus fanden sie gefährliches Sprengmaterial, darunter 12 Stangen Gelatine-Donarit, eine Granate und zwei Panzerpatronen. Letztere sollen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels kontrolliert gesprengt werden.
Ermittlungen zum rechtlichen Status
Derzeit prüfen die Behörden, ob der Mann die Waffen und Munition legal besaß. Der 54-Jährige wird wegen gefährlicher Drohung sowie Verstößen gegen das Waffengesetz bei der Staatsanwaltschaft Wels und der Bezirkshauptmannschaft Gmunden angezeigt. In seiner Einvernahme zeigte er sich hinsichtlich der Drohung geständig.
Quelle: LPD OÖ