Wie jedes Jahr fand auch am Freitag 4.4.2025 um 17:00 Uhr eine Andacht beim Gedenkstein unterm Stein am Ende der Traunsteinstraße Gmunden statt. Ein sehr bewegendes Ereignis, dass zum Gedenken an all jene, die in den geliebten Bergen geblieben sind, aber unvergessen bleiben werden, erinnern soll. Die Gedenkmesse wurde dieses Jahr von Mag. Jakob Stichlberger (Pfarre Bad Ischl) zelebriert und von einer Abordnung der „Bürgermusik Bad Ischl“ umrahmt und so besonders an den beliebten Stadtpfarrer von Bad Ischl Mag. Christian Öhler, der beim Abstieg vom Traunstein am 1.9.2024 nach der Traunsteinmesse aufgrund gesundheitlichen Problemen nicht mehr ins Tal zurückgekehrt ist, ein würdiges Andenken bewahren. Ebenso wurde an Franz Brucker, Adriana Jordan Elmore, Gerald Feldhammer, Martin Heim und Markus Gratzl gedacht, die von 2022 bis 2024 ebenso am Traunstein ihr Leben ließen.
Gekommen waren zur Feierstunde auch Mag. Alfred Lanz, der Bürgermeister von Gmunden Mag. Stefan Krapf, die Bürgermeisterin von Ohlsdorf Ines Mirlacher mit Gatten und Vizebürgermeister David Lugmayr, die Vizebürgermeisterin von Pinsdorf Marlene Mohr, eine große Abordnung der Bergrettung Gmunden, Vertreter der Alpinpolizei und viele Verwandte, Bekannte und Bergfreunde, die an der Feierlichkeit teilnahmen und der Opfer aufrichtig gedachten. Wie jedes Jahr wurden von den Angehörigen der Opfer eine persönliche Kerze entzündet. Gemeinsame Gebete und ein Gedicht, vorgetragen von Organisator Manfred Spitzbart und Mag. Dr. Christoph Mizelli sowie das gemeinsam gesungene Hoamatland machten die Stunde zu etwas besonderen.
„Wir wollen mit dieser Andacht den Opfern des Traunsteins ein würdiges Andenken bewahren und in dieser Feierstunde am Fuße des Traunstein nochmals im Gedanken gemeinsam auf „unserm Stoa“ verweilen. Danke, dass so viele Menschen dieser Stunde beigewohnt haben und so gezeigt haben, dass unsere Bergfreunde immer in unseren Herzen verweilen“, so Manfred Spitzbart von den Naturfreunden OÖ, der als Hauptverantwortlicher nicht nur diese Andacht organisiert, sondern auch die Gedenkstätte unterm Stein ganzjährig mit seinen Helfern betreut und so zu einem wahren Denkmal gemacht hat.