Auf „Klasse statt Masse“ zu setzen ist ein wichtiger Beitrag für den Tourismus in Österreich und vor allem auch im Salzkammergut
„Gerade im Salzkammergut leiden wir häufig unter Tages- und Massentourismus. Um als Mitglied des Tourismusausschusses Ideen zu holen, wie wir dem entgegenwirken können, organisierte ich eine Besprechung mit Vertretern meiner Region aus dem Tourismus im Frühjahr2023. Als ersten Fachmann kam Tourismussprecher Franz Hörl und dann gab es einen Folgetermin mit der Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler. Ein Wunsch wurde von Wolfgang Gröller mit Nachdruck an uns alle gerichtet, die Rückkehr der internationalen Werbe-Plattform Guide Michelin“, so die Nationalratsabgeordnete Bettina Zopf aus dem Salzkammergut.
Tourismus soll nachhaltiger und die Arbeitsplätze attraktiver werden. Kulinarik-Reisen sind ein Teil des Ganzen. Sie tragen maßgeblich dazu bei, die Gastronomie und Hotellerie zu stärken und durch internationalen Mehrtagetourismus diesen sanfter zu gestalten. Ein Thema, das nur österreichweit gelöst werden kann. Diese Meinung teilten auch die Bundesländer, die derzeit nicht wie Wien und Salzburg bei Guide Michelin vorkommen und dort ein weißer Fleck auf der Landkarte dieses internationalen Reiseführers sind.
Wolfgang Gröller stellt fest: „Dieser Schritt holt uns in der internationalen Kulinarik-Welt wieder vor den Vorhang. Danke an Politik, Österreichwerbung und Landesverbände für die Möglichkeit herzeigen zu dürfen, was wir können.“

„Mit der Bekanntgabe der ersehnten Rückkehr des Guide Michelin ab 2025 haben Tourismus-Staatsekretärin Susanne Kraus-Winkler und ÖW-Chefin Astrid Steharnig-Staudinger ein wichtiges Signal für die heimische Gastronomie und den Tourismus gesetzt“, so VP-Tourismussprecher Franz Hörl.
„Kulinarik ist neben der Landschaft, dem Wintersport und den vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten ein starkes Motiv für einen Österreich-Urlaub. Die Michelin-Empfehlungen und ‑Sterne bieten zudem einen weiteren Anreiz für internationale Gäste und locken auch angesehene Küchenchefs sowie junge Talente nach Österreich. Als internationale Währung tragen die Sterne außerdem dazu bei, genau diese Spitzenköche auch in der heimischen Tourismusbranche zu halten“, so Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler.
„Tourismuslandesrat Markus Achleitner hat mit seinen Kollegen aus den Bundesländern dies auch maßgeblich vorangetrieben. Nur durch die Zusammenarbeit von Bund und Ländern war die Umsetzung möglich“, so die Abgeordnete Bettina Zopf.
Die internationale Positionierung Österreichs als hochqualitatives Urlaubsland ist klar im Österreichplan 2030 vorgesehen. Durch die Wiedereinführung des Guide Michelin wird Österreich als Kulinarik-Destination international stärker positioniert und unser Tourismusstandort auf ein noch breiteres Fundament gestellt.