Heute erfolgte in der Traunsee-Gemeinde der Spatenstich zum Um- und somit Neubau des Bahnhofes Gmunden durch Landeshauptmann-Stellvertreter und Verkehrslandesrat Reinhold Entholzer, Bürgermeister Heinz Josef Köppl und dem Geschäftsbereichsleiter der ÖBB-Infrastruktur AG Heinz Gschnitzer. In den nächsten zwei Jahren wird dieses umfassende Projekt umgesetzt und damit eine attraktive Nahverkehrsdrehscheibe für die Traunsee-Gemeinde und die Region entstehen.
Mehr Sicherheit: Sieben Eisenbahnkreuzungen werden aufgelassen
Der neue Bahnhof Gmunden erhält einen bequem erreichbaren 160 Meter langen Mittelbahnsteig, mit einem 60 Meter überdachten Bereich, ausgerüstet mit einer Wartekoje, Blindenleitsystem und modernen Abfahrtsmonitoren. Die Straßenbahntrasse wird direkt zum neuen Wartebereich auf die Bahnhofsseite verlegt. Damit wird zukünftig eine optimale Umstiegsmöglichkeit Bahn/Straßenbahn mit kurzen Wegen angeboten. Das Projekt Neubau Bahnhof Gmunden umfasst zudem den Bau einer Park&Ride-Anlage für 150 PKW und eine überdachte Bike&Ride-Anlage für 60 Fahrräder und 21 Mopeds.
Verjüngungskur auch für den Bahnhof Pinsdorf
Auch der Bahnhof Pinsdorf erhält ein neues Erscheinungsbild. Ein neuer Randbahnsteig mit Blindenleitsystem und Wartekoje sowie eine Park&Ride-Anlage für 62 PKW und eine überdachte Bike&Ride-Anlage für 30 Räder und 10 Mopeds werden errichtet. Die Eisenbahnkreuzungen Siedlungsstraße, Innergrubstraße und Feldbauerstraße werden aufgelassen. Direkt im Bahnhofsbereich (Siedlungsstraße) entsteht als Ersatz für die Eisenbahnkreuzung eine Fußgängerunterführung mit Lift. Weiters wird eine Straßenüberführung auf Höhe des Autohauses Esthofer errichtet, die dann die Gemeinden Ohlsdorf und Pinsdorf verbindet.
In Aurachkirchen können ebenfalls zwei Eisenbahnkreuzungen aufgelassen werden. Jener Bahnübergang, der direkt an den Bahnhof angeschlossen ist, wird durch eine Straßenunterführung ersetzt. Insgesamt weichen auf dem rund zehn Kilometer langen Streckenabschnitt sieben von zehn Eisenbahnkreuzungen. Die damit verbundene Reduktion von Bahnübergängen erhöht die Sicherheit für alle StraßenverkehrsteilnehmerInnen.
Als “neues Kapitel im öffentlichen Verkehr für Gmunden und für die gesamte Region” bezeichnet LH-Stv. Reinhold Entholzer die umfassenden Bautätigkeiten, die derzeit im Salzkammergut und speziell in der Stadt Gmunden stattfinden. Mit dem heute erfolgten feierlichen Spatenstich für die Modernisierung des Bahnhofs Gmunden wird ein weiterer Schritt in Richtung einer grundlegenden Angebotsattraktivierung des öffentlichen Verkehrs gesetzt.
“Ingesamt werden 45 Millionen Euro in die Nahverkehrsdrehscheibe Bahnhof Gmunden investiert. Zusätzlich zur Bahnhofs-Attraktivierung entsteht eine moderne Park and Ride Anlage mit 150 PKW- und 60 Fahrrad Abstellplätzen. Daneben wird auch die Straßenbahntrasse so verlegt, dass in Zukunft ein umkomplizierter Umstieg von der Bahn auf die neue StadtRegioTram Gmunden-Vorchdorf möglich ist”, fasst LH-Stv. Reinhold Entholzer das umfassende Projekt zusammen, dessen Fertigstellung im Sommer 2016 geplant ist.

Im Zuge der Arbeiten werden auch die Bahnhalte in Pinsdorf und Aurachkirchen generalsaniert. In Pinsdorf entsteht zusätzlich eine Park & Ride Anlage, die Platz für 62 PKW bieten wird. Die Arbeiten ermöglichen die Auflassung von insgesamt sieben Eisenbahnkreuzungen in der Region.
Schon am Freitag, den 4. Juli findet die Eröffnung des neu errichteten Seebahnhofs Gmunden statt. “Der Seebahnhof ist ein erster Grundstein für das Projekt der StadtRegioTram Gmunden-Vorchdorf, welche die Qualität des öffentlichen Verkehrs noch einmal ganz entscheidend erhöhen wird. Was in der Eisenbahn-Stadt Gmunden gerade entsteht, ist die klimafreundliche, komfortable und sichere Mobilität der Zukunft”, ist Reinhold Entholzer überzeugt.
Fotos: Land OÖ & ÖBB
Wieso steht hier nichts darüber ob man den Bahnübergang Gmunden, also die Strassen Verbindung über Gmunden Pinsdorf auch zusperrt, bzw. auch nicht darüber ob der Hatschekbahnübergang geschlossen wird?
Denn das ist definitiv ein Verkehrsplanungsfehler , denn die jetzt schon stark ausgelasteten Knoten auf die B 145 werden noch zusätzlich MEHR belastet werden..
außerdem wird unnötiger Verkehr Richtung Altmünster beim Bahnhof vorbeigeleitet.
Und wenn man dann mit mehr Verkehrssicherheit argumentiert, dann stimmt das bei diesen Eisenbahnkreuzungen sicher nicht.
Ich möcht nicht berechnen und darüber nachdenken, wieviele Mehr — Unfälle an diesen Umwegstrecken passieren werden, speziell auf den Kreuzungen.
Die Bahnübergang Unfälle auf beschrankten Bahnübergängen sind da harmlos.
Aber umfassende Beweisführung ist ja bei politischen Entscheidungen gar nicht nötig.
Zur Umwelt muss man dann die beträchtlichen Umwegmehrkilometer rechnen, die sich auf 1 600 000 + 400 000
= 2 000 000 km/Jahr summieren. Also die Anrainer umrunden noch unnötigerweise quasi 50 Mal den Äquator!!!
In erster Linie wird bei den aufgezählten Erneuerungen natürlich die Bauindustrie bedient
— wenn man es richtig macht und gewisse Strassenbaukosmetik — Ausgaben in diversen sehr großzügigen Gemeinden einspart, dann mag das schon gut sein.
Dass man viele ÖBB Haltestellen dann vielfach fernsteuern will und keine Hilfe für die Kunden vor Ort mehr stattfinden wird — finde ich sehr arg.
Millionen für nicht unbedingt notwendige “Verbesserungen und Modernisierungen” werden dann betriebswirtschaftlich beim Service eingespart werden müssen.
Auch gewisse nicht so ausgelastete Randzeiten werden ja heute schon mit dem Bus bedient und wie wird das nach dem Ausleeren des Füllhorns voll Gold mit öffentlichen Mitteln weitergehen?
Die Karten sollten ja auch nicht unbedingt teurer werden und die Westbahn zeigt ja auf der Weststrecke eindrucksvoll, dass man mit Halbpreisen gerne umsteigt auf Fernstrecken.
Meine Kritik richtet sich an die Verkehrsplanung in Oberösterreich, der Hatschekbahnübergang z. B., bringt alleine nach Pinsdorf pro Fahrt 2 km Umweg.
Dabei wäre die Erneuerung und Beibehaltung viel viel billiger, als die hohen Investitionen für die nur Fußgeherunterführung .
Wie kann man so vernagelt sein, nicht auf die Bevölkerung hören und wie kann die Politik in Altmünster derartige Kuckuckseier für die Bevölkerung ausbrüten??
Mit einer Frau Eisner , Bürgermeisterin in Ohlsdorf, könnte man so nicht schlittenfahren — die bekommen nach Fraunsdorf eine einseitige B 145 Abfahrt, eine Kreisverkehr und eine großzügige Bahnüberführung.
Vielleicht liege ich aber falsch und die Politik nimmt die berechtigte Kritik der Bevölkerung zur Kenntnis und korrigiert diesen Jahrzehnte Verkehrs Pfusch.
Es stellt sich zur ÖBB die Grundsatzfragen, wieviel an Zeiteinsparung durch die ÖBB zulässig ist, und ab welcher Anzahl von Anrainern ist welcher Umweg zu verantworten.
Meine Expertise zu Hatschek, die 400 000 Umwegkilometer/Jahr durch die Hatschekschließung sind nicht vertretbar.
Hier hat die Landesverkehrsplanung arg versagt, wie auch z. B bei der Pöllkreuzung mit Ampel — ein Kreisverkehr wäre viel besser gewesen und bei der Abzweigung Pinsdorf ebenso.
Da wird es noch oft schnalzen, wenn man wirklich diese unnötigen Umwege machen muss.
Es wäre zu empfehlen, diverse Pläne von Laien vor Ort begutachten zu lassen und die Kritik der Bevölkerung, siehe Pfarrzentrum Pinsdorf, ernst zu nehmen.
MFG freetimewilli
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